Monatsarchiv für Juli 2008

unhappy day

Dienstag, den 29. Juli 2008

Die Mitarbeiterin einer Mandantin hat mich gebeten, mich um eine Sache von ihr zu kümmern. Die Unterlagen kamen per Mail. Sonst keine weiteren Informationen.
Ich habe erst gar nicht verstanden, worum es geht. Es war eine Rechnung von einem Brautmodenladen, auf der vermerkt war, daß bereits 90 % des Gesamtpreises von rund EUR 1.500,00 für ein […]

KW 30, freitag, 26,7° C

Freitag, den 25. Juli 2008

Der Tag heute war wieder mal ein Fussel-Tag: Besprechung um 10, 14, 15 und 18:30 Uhr.
Um 15 Uhr war einer meiner Lieblings-Mandanten da. Er kommt aus Ghana. Transportbranche. Anfang des Jahres wurde sein Insolvenzverfahren eröffnet. Derzeit sortiert er sich und sein Leben wieder, nachdem er ziemlich böse von einem Geschäftspartner reingelegt worden ist. Wir treffen […]

Scheidung oder lieber doch nicht

Montag, den 21. Juli 2008

Eine Schuldnerin und ihr Ehemann leben derzeit in Trennung. Oder was heisst _derzeit_: seit 2006 ist die Scheidung in Planung.
Heute am Telefon teilt sie mit: “Die Insolvenz hat uns wieder nähergebracht.”
Ich bin mir sicher ;-) , es sind nicht nur wirtschaftliche Überlegungen, die da Auslöser sind. Denn: eine unterhaltspflichtige Person mehr oder weniger macht sich […]

die unterschiedlichen Archivierungsmethoden

Montag, den 21. Juli 2008

Meine Mandanten haben ganz unterschiedliche Archivierungsmethoden:

Das ist einmal die Variante “geöffnet und gut wiederverpackt” - jeder einzelne Brief wird in eine Klarsichthülle getan. Dann ist das ganze Dilemma schön aufgeräumt und jedes Arbeiten mit den Unterlagen ist einfach nicht möglich. Das führt dann immer zu bergeweisen leeren, gebrauchten Klarsichthüllen, die niemand mehr haben will.

Eine Alternative […]

sonntag

Sonntag, den 20. Juli 2008

Sonntag ist es am schönsten. Man kann in Ruhe was arbeiten. In unserem Stuttgarter Büro im Regus-Business-Center ist himmlische Ruhe und das Telefon schweigt. Prima.
Die Servicekräfte haben vergessen, die Kaffeemaschine auszuschalten. Die kriegt man nur mit Code wieder dazu, Stimulierendes auszuspucken. Deswegen gibts heut sogar “Misch-Masch” - Milchschokolade mit Espresso. ´N frisches Brötchen vom Bäcker […]

gut geschätzt

Montag, den 14. Juli 2008

Bei Mandantin mit dem ehemaligen TK-Shop und der Schlecker-Tüte lag ich richtig gut. Geschätzt hatte ich ca. EUR 90.000,00, nachdem ich im Gespräch mit ihr die Unterlagen kurz durchgeschaut habe.
Nachdem die Unterlagen nun durchgearbeitet wurden, ergibt sich eine vorläufige Gesamtforderung von EUR 92.479,05. Fast Punktlandung. Jetzt aber Feierabend.

Knut

Freitag, den 11. Juli 2008

 
ist mein neuer Talisman.  (Bild ist leider verschollen :(  )
Keine Ahnung warum, aber meine Mandanten schenken mir dauernd Sachen. Dabei sollen sie doch ihr Geld zusammenhalten!
Von der Mandantin, die nach ein paar Monaten an Krebs verstorben ist, hab ich einen Kristallstein geschenkt bekommen. Der passt super zu meiner Kristallkugel. Die Kristallkugel hab ich mir selbst […]

9,12 % der Menschen in Stuttgart sind überschuldet

Freitag, den 11. Juli 2008

Das zumindest teilt die Schufa mit - schreibt die Welt. Das Männermagazin Means Health (?) hat gemeinsam mit Creditreform Untersuchungen ausgewertet. Danach liegt der Anteil der Überschuldung in Stuttgart bei 9,12 % der Bevölkerung.
Die angeführten Gründe für die Gründe der Überschuldung kann ich im wesentlichen aus der täglichen Arbeit bestätigen: Arbeitslosigkeit, Trennung/Scheidung vom Partner und […]

ein echtes Novum :-)

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Meine Mandantin hatte einen Telekommunikations-Shop im Franchise-Muster.
Jetzt hat sie ca. EUR 90.000,00 Schulden. Ausnahmsweise kamen die Unterlagen - sprich teilweise geöffnete und teilweise ungeöffnete Post - in einer Schlecker-Tüte :-) Sonst sind es eigentlich immer Aldi oder Lidl, die diesen Lastenberg zusammenhalten.

Restschuldbefreiung nach vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt mit fahrlässiger Gefährdung?

Freitag, den 4. Juli 2008

Schäden, die man einem Verkehrs-Unfallopfer zufügt und hieraus resultierende Forderungen können von der Restschuldbefreiung umfaßt sein.
Der BGH schreibt in IX ZR 29/06 Rdn. 19 wie folgt:
Wenn jemand Todes-Opfer eines Raubes mit Todesfolge, (§ 251 StGB) wird, sollen die Verbindlichkeiten, die sich aus dem Tod des Opfers ergeben, von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen sein.
“Der Täter ist […]